Dienstag, 31. März 2015

Zuwanderung


Die Bevölkerung in Deutschland ist nur durch Zuwanderung im letzten Jahr kräftig gewachsen und wird dies auch in diesem Jahr tun. Nach Aussagen des statistischen Bundesamts erhöhte sich die Einwohnerzahl 2014 um 300.000 Menschen. Und das obwohl im letzten Jahr 200.000 Menschen weniger geboren wurden als starben. Die Bevölkerungsbilanz zeigt, dass in der Differenz rund 470.000 Menschen mehr zugezogen sind.


Dies ist der höchste Wanderungsgewinn seit 22 Jahren. Wobei man sagen muss, dass ein großer Teil dieser Zuwanderer aus den südosteuropäischen EU-Staaten Bulgarien und Rumänien kommt. Für fast alle wichtigen Ökonomen führt kein Weg an der Zuwanderung vorbei. Dies mag in der Summe durchaus zutreffen.

Wir brauchen Menschen aus dem Ausland damit unsere Systeme, wie das Sozialsystem, das Bildungssystem, die Infrastruktur nicht zusammenbrechen, das ist durchaus richtig. Aber es kommt natürlich schon darauf an, wie das Ganze gestaltet wird. Mit welchen Menschen sich die Einheimischen auseinander setzen müssen. Und wie sich diese Problematik vor Ort darstellt.

Wenn wir keine Parallelgesellschaften wollen, dann sollten wir schon genau hinschauen, wer kommt und wen wir unbedingt brauchen. Diese Betrachtungen sollten wir allerdings bei Flüchtlingen und Vertriebenen schon aus historischen Gründen nicht anwenden. Was nicht bedeuten kann, dass wir alle Konflikte der Welt nach Deutschland importieren. Geflüchtete Salafisten aus Libyen und Syrien, Hamaskämpfer aus Gaza haben bei uns nicht zu suchen.

Wichtig ist es, dass wir eine vernünftigste Entwicklung selbst steuern können und der Mehrheit nicht den Eindruck vermitteln dass die ganze Sache außer Kontrolle gerät, so wie es momentan der Fall ist.

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