Montag, 30. März 2015

Ein Brief aus dem Jahr 2010

Illertissen, den 07.10.2010
Bundeskanzleramt
Bundeskanzlerin
Angela Merkel
Willy-Brandt-Straße 1
10557 Berlin


Integrationspolitik

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
sehr geehrte Frau Dr. Merkel,

ich habe Ihren Aufstieg in der deutschen Politik und die damit verbundene Leistung immer respektiert, doch jetzt ist ein Punkt erreicht, an dem man nicht mehr schweigen darf!


"Ich möchte die Kanzlerin aller Deutschen sein!", sagten Sie sinngemäß bei ihrem Amtsantritt, doch leider verstärkt sich immer mehr der Eindruck, dass Sie hauptsächlich die Kanzlerin der Ausländer in diesem Land sind. "Gott sei Dank, dass sie unsere Kanzlerin ist!", konnte man - insbesondere von türkischstämmigen Mitbürgern - hören und lesen, nachdem Sie, Frau Dr. Merkel, eine vernichtende Kritik über ein Buch geäußert hatten, das Sie noch gar nicht gelesen haben konnten. Sie haben dabei nicht nur Thilo Sarrazin in einer für eine amtierende Kanzlerin unwürdigen Art und Weise angegriffen, sondern Sie haben danach zuerst mit einer türkischen Zeitung gesprochen, anstatt mit einer deutschen.


Einerseits hat Thilo Sarrazin die deutsche Politik mit einer seit Jahrzehnten verfehlten Ausländerpolitik konfrontiert, und andererseits hat er die Sorgen und Ängste der Menschen aufgenommen, artikuliert und deutlich ausgesprochen. Dadurch ist eine längst überfällige Diskussion um die Zuwanderungspolitik ausgelöst worden, die auch dringend erforderlich ist.

Gleichzeitig ist offenbar geworden, dass die Meinungsfreiheit in Deutschland für bestimmte Gruppen - die gegen den "Mainstream schwimmen" - real nicht mehr existent ist.

Die politische Klasse, die zusammen mit den meisten Medien in einer Parallelgesellschaft zum Normalbürger zu leben scheint und die die Sorgen der Bevölkerung stur ignoriert, braucht dringend den Druck des Bürgertums, der sie zu einem Kurswechsel und zu einer bürgernahen Politik zwingt.

Als Bürger dieses Landes will ich nicht widerspruchslos hinnehmen, dass Deutschland immer mehr von seiner eigenen Identität verliert, dass der Islam in Deutschland immer mehr an Einfluss gewinnt, und dass man als Andersdenkender sofort in die "rechte Ecke" verbannt oder mit der NAZI- oder Rassisten-Keule "niedergeknüppelt" wird!

Auch scheint es in diesem Land kein anderes Thema als Integration zu geben, und dabei ist es doch ganz einfach.
Jeder Ausländer, der zu uns kommt, muss sich in erster Linie selbst engagieren, denn die Integration ist die Aufgabe der Zuwanderer und nicht die der deutschen Bevölkerung oder die von Bundes- oder Landesregierungen! Genau, wie es in anderen Ländern auch ist, wenn man als Deutscher dort einwandern will.

Es ist an der Zeit, sich einerseits von falschen Rücksichtnahmen zu verabschieden, die ideologischen Scheuklappen beiseite zu legen, und man darf sich andererseits nicht mehr scheuen, das Offensichtliche zu benennen und Dinge auszusprechen, die im Interesse der Deutschen liegen, und diese Aussage ist nicht ausländerfeindlich, sondern dringend notwendig!

Es muss eine tabulose Bestandsaufnahme mit anschließender Analyse stattfinden, was in den vergangenen Jahrzehnten in der Zuwanderungspolitik versäumt worden oder falsch gelaufen ist, und dann muss konsequent gehandelt werden, wobei es egal sein muss, ob das nun auf Kritik stößt oder nicht.

Deutschland braucht dringend eine gezielte Einwanderungspolitik mit dem Ziel, dass die Zuwanderung in den Arbeitsmarkt und nicht in die Sozialsysteme erfolgt. Die große Mehrheit der Ausländer ist friedlich, gut integriert und rechtstreu, doch es gibt unendlich viel Sozialmissbrauch, nicht nur bei den Migranten, der unbedingt gestoppt werden muss. Auch müssen Ausländer, die unseren Staat ablehnen und verhöhnen, was ich fast täglich seit 20 Jahren persönlich in der Erwachsenenbildung erlebe, die nur unsere Sozialkassen plündern und kriminell sind, rigoros abgeschoben werden!

Eine Mehrheit der Deutschen will keine gezielte islamische Zuwanderung, keinen besonders geförderten Islamunterricht an den Schulen, keine massenhafte Einstellung von Migranten in den Staatsdienst und keinen ungezügelten Moscheebau in Deutschland.

Dieses konnte man aus zahlreichen Umfragen der verschiedensten Online-Medien und TV-Sender eindeutig erkennen, und wenn diese Umfragen auch nicht repräsentativ sind, so sind sie doch entscheidende Teile eines Mosaiks, und wenn man diese zusammensetzt, ergibt sich ein klares Bild.

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, ich appelliere an Sie, sich auf die Interessen der deutschen Bevölkerung zu konzentrieren und uns vor einer Religion zu schützen, die in ihrem göttlichen Auftrag, Menschen ermordet, Andersgläubige verachtet und wissentlich belügt! Niemand hat ein Problem mit gut integrierten Ausländern, doch dürfen diese nicht besser behandelt werden als wir Deutsche und nicht zu einer Gefahr für die Mehrheitsbevölkerung werden. Tun Sie was – die Untätigkeit einer Politikerklasse hat schon einmal zu einer Diktatur in Deutschland geführt.

Mit freundlichen Grüße
Erwin Fuessl

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